Krankenpflegehelfer-in

Der Krankenpflegehelfer oder die Krankenpflegehelferin ist die Assistentin des/der Gesundheits- und Krankenpfleger-in.

Die Krankenpflegehelfer-in unterstützt sie bei deren Aufgaben, etwas bei der Krankenbeobachtung oder dem Verbandswechse. Die Krankenpflegehelferin übernimmt aber auch eigenverantwortlich Tätigkeiten der Pflege in Absprache mit der Krankenpflegerin oder dem Krankenpfleger.
Zu den Aufgaben der Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen zählen etwa die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, das Umbetten, der Toilettengang, die Kontrolle von Blutdruck, Puls und Temperatur, die Patientenbegleitung, die Körperpflege, das Richten der Betten, und auch Schreibarbeiten.

Ausbildung zur Krankenpflegehelferin / Ausbildung zum Krankenpflegehelfer

Die Ausbildung zur Krankenpflegehelferin, zum Krankenpflegehelfer dauert ein Jahr. Die Ausbildung hat folgende Ziele (Ausbildungsziel): Schaffen von Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten schaffen, um
- Kranke versorgen zu können,
- die damit verbundenen hauswirtschaftlichen und sonstigen Assistenzaufgaben in Stations-, Funktions- und sonstigen Bereichen des Gesundheitswesens.
Die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer, zur Krankenpflegehelferin beinhaltet i.d.R. 500 Stunden theoretische Ausbildung und 1.100 Stunden praktische Ausbildung in einer Klinik. Eine praktische und mündliche Abschlußprüfung vor einem staatlichen Prüfungsausschuss findet am Ausbildungsende statt.

Die Schülder in der Ausbildung zum Krankenpflegehelfer und zur Krankenpflegehelferin erhalten eine Ausbildungsvergütung von monatlich etwa 650 Euro .

Die Länder sind seit Januar 2004 für die Ausbildung zuständig. Das bedeutet, dass jedes Bundesland selbst darüber entscheidet, ob die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer und zur Krankenpflegehelferin angeboten wird oder nicht und wie sie strukturiert wird.
Entsprechende Gesetze gibt es seit 2004 in Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen.
Vor 2004 war die Ausbildung durch das Krankenpflegegesetz bundeseinheitlich geregelt.

Die Bundesländern Hessen und Nordrhein-Westfalen haben seit 2006 eine einjährige Berufsausbildung zum "staatlich anerkannten Altenpflegehelfer bzw. Altenpflegehelferin". Die Ausbildung entspricht im Wesentlichen der Ausbildung zur Krankenpflegehelferin bzw. zum Krankenpflegehelfer.

Zu beachten ist, dass die Berufsbezeichnung geschützt und bundesweit anerkannt ist. Also auch in den Bundesländern, in denen keine Krankenpflegehilfeausbildung angeboten wird, können Krankenpflegehelfernnen und Krankenpflegehelfer arbeiten.